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News 29.06.2011

Dynamisches Wachstum in neuer Partnerschaft

Mehrheitliche Übernahme von Preh durch Joyson rechtswirksam – Vertragsunterzeichnung in Gegenwart von Bundeswirtschaftsminister Rösler und hochrangiger chinesischer Wirtschaftsdelegation

Die am 8. April 2011 angekündigte mehrheitliche Übernahme der Preh GmbH, Bad Neustadt, durch die Joyson Investment Holding Co., Ltd, Ningbo (China), hat nach Zustimmung der zuständigen Behörden Rechtswirksamkeit erlangt. Damit hält Joyson ab sofort 74,9 % der Anteile an Preh, während die bisherigen Mehrheitsgesellschafter, die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt a. M., und von ihr verwaltete Fonds („DBAG-Gruppe“) sowie das Management mit insgesamt 25,1 % beteiligt bleiben. Die Unterzeichnung des vertraglichen „Closings“ erfolgte im Rahmen der 6. Tagung des Deutsch-Chinesischen Forums für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit in Berlin. An der Unterzeichnungszeremonie nahmen der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der stellvertretende Vorsitzende der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC), Zhang Xiaoqiang, teil. Für Preh bedeutet die Verbindung mit Joyson den entscheidenden Schritt zur Erschließung des chinesischen Wachstumsmarktes. Gleichzeitig sind sowohl strategisch als auch personell die Weichen für ein Höchstmaß an Kontinuität gestellt worden. Ergänzend zu den drei unverändert besetzten Geschäftsführungs-Ressorts (Vorsitzender: Dr. Michael Roesnick, Finanzen/Controlling: Dr. Ernst-Rudolf Bauer und Vertrieb/Marketing/Projektmanagement: Christoph Hummel) ist die Preh-Geschäftsführung durch Charlie Cai verstärkt worden, der für den chinesischen Markt verantwortlich zeichnet. Im Aufsichtsrat der Preh GmbH wird weiterhin Dr. Rolf Scheffels von der DBAG den Vorsitz haben. Neben zwei Joyson-Vertretern, Jeff Wang und Jimmy Guo, und zwei Arbeitnehmervertretern wird auch wie bisher Dr. Willibert Schleuter als Automotive-Experte dem Gremium angehören. Innerhalb der Joyson-Gruppe übernimmt Preh die Steuerungsfunktion für die weltweiten Automotive Electronics-Aktivitäten.

Im laufenden Geschäftsjahr zeichnet sich eine Fortsetzung des dynamischen Wachstumskurses von Preh ab: Im ersten Halbjahr 2011 wird der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 20 % zulegen. Auch für das Gesamtjahr 2011 rechnet die Preh-Geschäftsführung mit einem starken Wachstum auf einen Umsatz von über 400 Mio. EUR (Automotive-Umsatz 2010: 343 Mio. EUR).

„Durch die Verbindung mit unserem chinesischen Investor Joyson ist ein kraftvoll wachsendes Technologieunternehmen mit weit über 500 Mio. Euro Umsatz entstanden“, erläutert Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Preh-Geschäftsführung. „Aufgrund der komplementären Produktportfolios und der Wurzeln in unterschiedlichen Marktregionen ergänzen sich Joyson und Preh auf ideale Weise. Wir werden dies als Basis nutzen, um gemeinsam in den europäischen, nordamerikanischen und asiatischen Automotive-Märkten durchzustarten. Gleichzeitig ist durch die personelle Zusammensetzung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat sowie die starke technologische Leitfunktion von Preh innerhalb der Joyson-Gruppe für unsere Kunden und Mitarbeiter ein Höchstmaß an Kontinuität gewährleistet.“

Preh ist eine weltweit tätige Unternehmensgruppe mit mehr als 2.500 Mitarbeitern in Deutschland, Portugal, Mexiko, den USA, China und Rumänien. Stammsitz des Unternehmens ist Bad Neustadt a. d. Saale. Das Unternehmen wurde 1919 gegründet. 2010 erwirtschaftete Preh inklusive einer inzwischen veräußerten Non-Automotive-Aktivität einen Umsatz von 351 Millionen Euro. Die Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen von Preh konzentrieren sich auf Klima- und Fahrerbediensysteme, Sensoren, Steuergeräte und Montageanlagen für renommierte Automobilhersteller.




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