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News 13.08.2014

Neuer Audi TT mit Klimabediensystem von Preh

Bad Neustadt an der Saale. Für das Fahrzeuginterieur des Audi TT liefert die Preh GmbH die Bedienelemente der Klimafunktion sowie die Klimaregelungssoftware mit dem dazugehörigen Steuergerät. Zudem ist auch ein von Preh entwickelter lüfterloser Temperatursensor Bestandteil des Lieferumfangs.

Im neuen Audi TT kommt kein herkömmlich konzipiertes Klimabediensystem zum Einsatz. Vielmehr setzt das Audi-Design ein Ausrufezeichen mit Bedienelementen, die in die Luftausströmer integriert wurden. So finden sich im Cockpit des TT fünf runde Luftausströmer in deren Mitte jeweils ein Bedienelement für die Klimaregelung eingefügt ist. Je nach Ausstattung ist die Oberfläche im Black Panel Design oder herkömmlich lackiert und gelasert ausgeführt. Doch nicht nur die Bedienelemente sind bei Preh entstanden, sondern auch die entsprechende Regelungselektronik und -software. In diversen Erprobungsfahrten unter extremer Hitze und Kälte sowie in Windkanaltests wurde das System für optimalen Klimakomfort abgestimmt.

Jochen Ehrenberg, Geschäftsführer Produktentwicklung bei Preh, erklärt: „Als Spezialist für Klimabediensysteme und Klimaregelung hat Preh im neuen TT erstmals Bedienelemente in Luftausströmer integriert.

Hierbei war die Realisierung einer hochwertigen Haptik inklusive der Integration einzelner Displays in dem begrenzten Bauraum eine besondere Herausforderung. Letztendlich war die erfolgreiche Umsetzung der Designvorgaben nur dadurch möglich, dass bereits in den frühen Entwicklungsphasen alle späteren Fertigungsschritte im gemeinsamen Projektteam von Audi und Preh und den entsprechenden Fachabteilungen mitgedacht wurden.“

Ein besonders interessanter Aspekt des Projekts war für Preh, dass der eigene Gesellschafter Joyson über Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen für Luftausströmer verfügt. „Obwohl die Luftausströmer im Audi TT nicht zum Lieferumfang von Joyson gehören, haben wir für künftige integrierte Systeme mit Luftausströmern und Klimafunktionalität durch dieses Projekt bereits wichtige Erfahrungen sammeln können“, so das Fazit von Ehrenberg.




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