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News 20.04.2013

Preh Center Console Concept Technologien jetzt in Serie

Von der Innovation zur Serienanwendung

Bad Neustadt, Deutschland. Die Preh GmbH zeigt auf der Auto Shanghai 2013, wie Technologien des innovativen Preh Center Console Concept in aktuelle Serienprodukte überführt werden konnten. Unter den Serienanwendungen sind das center stack im Lincoln MKZ und der iDrive controller mit integriertem Touchpad im BMW 7er.

Das Preh Center Console Concept vereint verschiedene innovative Technologien zu einem stimmigen Gesamtsystem. In der Konsole umgesetzt ist eine homogene black panel Oberfläche, so dass erst nach Einschalten der Zündung die einzelnen Icons zur Bedienung verschiedener Funktionen anzeigt werden. Das Besondere daran: Diese Oberfläche wurde nicht aus Kunststoff gefertigt, sondern aus Echtglas. Die black panel Oberfläche entspricht dem neuesten Entwicklungsstand von Preh auf der Basis der mehrjährigen Serienerfahrung und dem fundierten Entwicklungs-Know-how im Bereich der black panal Technik.

Eine weitere Innovation ist im zentralen Bediensystem umgesetzt. Hier wurde in den Drehsteller ein Touchpad integriert. So können Buchstaben mit dem Finger auf der touch-sensitiven Oberfläche geschrieben werden. Derartige Eingabemöglichkeiten bieten mehrere Vorteile. Zum einen sind sie vor allem auf dem chinesischen Markt für die Schriftzeichen eine große Hilfe, zum anderen ist es eine Eingabeform, die in Zeiten von Smartphones und Tablet PCs keinerlei Erklärungen bedarf. Richtig im Bedienkonzept integriert, wird auch die Ablenkung des Fahrers reduziert, da kein unmittelbarer Blickkontakt zum Touchpad für die Eingabe erforderlich ist.

Die aus den Smartphones bekannten Standard Gesten, z.B. zum Blättern in Menüs oder zum Zoomen von Kartendarstellungen sind ebenfalls möglich und runden das Bedienkonzept ab. Das Konzept der Touchpadtechnologie ist heute bereits im iDrive Controller des aktuellen BMW 7er in der Serienproduktion für den chinesischen Markt umgesetzt.

Jochen Ehrenberg, Geschäftsführer Produktentwicklung, erklärt: „Die Preh-Vorentwicklung muss sich natürlich an konkreten Aufgabenstellungen mit dem Blick auf zeitnahe Serienanwendungen ausrichten. Ein großer Vorteil bei Preh ist aber genauso wie in der späteren Projektarbeit die interdisziplinäre Vielfalt unserer Teams. Dabei werden bereits in der Vorentwicklung alle Entwicklungsdisziplinen einschließlich des Engineering Know-hows mit eingebunden. Unsere jüngsten Serienprodukte zeigen, dass wir mit dieser Strategie gute Erfolge erzielen.“

Die Joyson-Unternehmensgruppe, Ningbo (China), umfasst neben der Automobilzulieferung auch eine Immobiliensparte und hat 2012 mit rund 6.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 6 Milliarden CNY erzielt. Die Automotive-Aktivitäten sind in der börsennotierten Gesellschaft Joyson Electronics gebündelt, die aus den Unternehmensbereichen Automotive Electronics (Preh) und Automotive Components (Joyson) besteht. Der Automobilzulieferer Joyson wurde 2004 gegründet, während Preh mit dem Gründungsjahr 1919 über eine fast 100-jährige Unternehmenstradition verfügt. Die mehrheitliche Übernahme von Preh erfolgte 2011, seit Ende 2012 ist Preh eine 100prozentige Tochter von Joyson Electronics.

Preh ist ein global aufgestellter Automobilzulieferer mit über 3.200 Mitarbeitern in Deutschland, Portugal, Rumänien, Mexiko, den USA und China. Stammsitz des Unternehmens ist Bad Neustadt a. d. Saale/Deutschland. Die Entwicklungs- und Fertigungskompetenzen von Preh konzentrieren sich auf Klima- und Fahrerbediensysteme, Steuergeräte, Sensoren und Montageanlagen für renommierte Automobilhersteller.




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