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News 26.05.2010

Preh entwickelt sich im Krisenjahr 2009 besser als der Gesamtmarkt - 2010 Rückkehr auf Wachstumskurs

Die Preh GmbH, Bad Neustadt a.d. Saale, hat das Krisenjahr 2009 deutlich besser gemeistert als die Automobilbranche: Vergleichbar gerechnet ging der Umsatz des Zulieferers um 13 % zurück. In absoluten Zahlen sanken die Umsatzerlöse von Preh 2009 zwar auf 248,8 Mio. EUR gegenüber 304,7 Mio. EUR im Jahr 2008. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Wert aus 2008 noch Umsätze der im Juli 2008 veräußerten PrehTronics GmbH enthalten hatte. Einen besonderen Markterfolg konnte Preh 2009 im NAFTA-Raum erzielen, wo der Umsatz gegen den Trend um 25 % zulegte. Dennoch hat sich die allgemeine Branchenkrise deutlich spürbar auf die Ertragslage von Preh ausgewirkt: Aufgrund rückläufiger Abrufe der Automobilhersteller sank das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2009 auf minus 9,9 Mio. EUR (2008: 8,9 Mio. EUR). An allen Preh-Standorten wurden umfangreiche Maßnahmen gegen die Krise umgesetzt. Die Zahl der Mitarbeiter legte aufgrund des internationalen Wachstums von Preh dennoch leicht zu: von 2.028 Beschäftigten zum Jahresende 2008 auf 2.080 Ende 2009. Für 2010 rechnet die Preh-Geschäfts­führung trotz anhaltender Prognose­unsicherheit mit einer Rückkehr auf den Wachstumskurs der Zeit vor der Welt­wirtschafts­krise. Die Planung von Preh-Chef Dr. Michael Roesnick sieht für 2010 ein deutlich zweistelliges Umsatz­plus und eine nachhaltige Verbesserung der Ertragslage vor. Am Standort Bad Neustadt wird Preh zudem wieder neue Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Entwicklungsaktivitäten schaffen.

„Die schwerste Rezession seit Bestehen der Bundesrepublik hat auch Preh einen enormen Kraftakt abgefordert. Durch das hohe Maß an Solidarität und Opferbereitschaft quer durch alle Berufsgruppen und Hierarchieebenen ist es uns jedoch gelungen, unser Unternehmen nachhaltig zu stabilisieren und gestärkt aus der Krise herzugehen“, sagte Dr. Michael Roesnick, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH, anlässlich der Vorstellung der Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2009.

Trendwende 2009 geschafft – 2010 Rückkehr auf Umsatzniveau vor der Krise Nach dem schweren Konjunkturrückschlag und einem dramatischen Nachfragerückgang im Winter 2008/2009 haben sich die Produktionszahlen bei Preh ab Herbst 2009 schrittweise erholt. Zudem konnte nach neun negativen Monaten im vierten Quartal 2009 erstmals wieder ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Aufgrund sehr erfolgreicher Neuprodukte – u.a. für den BMW 5er und die Audi-Modelle A1 und A8 – zeigt die Geschäftsentwicklung bei Preh weiter klar nach oben. Für 2010 rechnet der Automobilzulieferer mit einem deutlich zweistelligen Umsatzwachstum und der Rückkehr auf das Niveau vor der Krise.

Für eine vollständige Entwarnung ist es aus Sicht von Dr. Michael Roesnick jedoch noch zu früh. Nicht zuletzt die Griechenland- bzw. Eurokrise habe neue Fragezeichen hinter der konjunkturellen Erholung aufgeworfen: „Wir planen daher auch für 2010 konservativ, sehen aber aufgrund der aktuellen Serien-Neuanläufe und neu gewonnener Großaufträge Preh wieder auf einem stabilen Wachstumspfad“, erklärte Preh-Chef Roesnick. Auch die Ertragslage werde 2010 wieder eindeutig positiv.

Ausgewöhnliche Wachstumsstory in den USA
Das vergleichsweise junge US-Engagement von Preh hat sich trotz des massiven Markteinbruchs im NAFTA-Raum auch im Krisenjahr 2009 ausgezahlt: Dort konnte der Zulieferer gegen den allgemeinen Abwärtstrend ein Umsatzwachstum von 25% erzielen. Hier kommt vor allem zum Tragen, dass Preh 2008 den Durchbruch beim Kunden Ford geschafft und sein Geschäft 2009 massiv ausgebaut hat. Preh profitiert u.a. von seiner Zulieferung für die volumenstarken Ford Pick-up Trucks F-150, F-250 und F-350 sowie für die Ford-Neuanläufe Mustang, Taurus und Lincoln MKZ/MKT. Hinzu kommt, dass Preh trotz des Insolvenzverfahrens von General Motors sein Neugeschäft mit dem größten US-Hersteller ausbauen konnte. Zu den Wachstumsträgern beim Kunden GM gehörten 2009 vor allem die Modelle Chevrolet Equinox und GMC Terrain. Auch 2010 zeigt der Trend für Preh in den USA weiter nach oben. 




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