Preh/Joyson Produktüberblick

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Preh-Gruppe präsentiert multimodales Bediensystem auf der Auto Shanghai 2017

Kompetenzen von Preh und Preh Car Connect erstmals in einem Bediensystem-Konzept zusammengeführt

Bad Neustadt a.d. Saale/Dresden/Shanghai. Die Preh GmbH präsentiert sich nach der 2016 erfolgten Übernahme von TechniSat Automotive erstmals gemeinsam mit der neuen Preh Car Connect GmbH auf der Auto Shanghai. Vom 19.-28. April 2017 stellen die beiden operativen Gesellschaften der Preh-Gruppe ein Konzept für ein multimodales Bediensystem vor, das eine hohe Variabilität für die Funktionsauswahl im Innenraum zeigt. So können Funktionen auf unterschiedlichen Wegen ausgewählt werden: sowohl über das zentrale Bedienelement mit integriertem Touchpad als auch über Smartphone und Smartpad bzw. Tablet. Es handelt sich um das erste Projekt, das die HMI-Kompetenzen von Preh mit dem Connectivity Know-how von Preh Car Connect in einer Konzeptstudie zusammenführt. Die Preh-Gruppe zeigt ihr multimodales Bediensystem auf dem gemeinsamen Messestand mit der Muttergesellschaft Joyson in Halle 4.2, Stand B2 H101. Auf dem Gemeinschaftsstand sind neben Joyson Automotive, Preh und Preh Car Connect auch die Unternehmen KSS (Key Safety Systems) und QUIN (Dekorlösungen für das Fahrzeuginterieur) vertreten.

„Das neue Bediensystem-Konzept ist für uns aus zwei Gründen von hoher strategischer Bedeutung: Zum einen zeigen wir unseren Kunden ganz konkret auf, wie sich die Kompetenzen von Preh GmbH und Preh Car Connect GmbH optimal ergänzen. Zum anderen präsentieren wir erstmals ein multimodales Konzept, das die Anforderungen an eine künftige höhere Variabilität im Innenraum erfüllt. Damit haben wir wichtige Weichen für die Zukunft der Preh-Gruppe gestellt“, erläutert Christoph Hummel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Preh GmbH.

Das multimodale Bedienkonzept von Preh und Preh Car Connect sorgt für mehr Variabilität bei der Funktionsauswahl.

Die multimodale Konzeptstudie besteht aus einem zentralen Bediensystem mit integriertem Touchpad, einem Smartpad, einem Smartphone und einem Demonstrationsbildschirm. Die Bedienung ist jedoch nicht nur im üblichen Bereich der Mittelkonsole möglich: Man kann Smartpad oder Smartphone zum Beispiel an Beifahrer oder Fondpassagiere weiterreichen, damit sie entsprechende Einstellungen z.B. für Infotainment, Navigation oder Klimatisierung vornehmen. Dafür werden diese Funktionen des zentralen Bediensystems auf die Drahtlos-Geräte übertragen. Grundsätzlich unterstreicht das multimodale Konzept eine der Stärken von Preh: die Integration von Funktion und Design sowie die Verwendung von Baukastenlösungen, die in mehreren Fahrzeugmodellen und auch markenübergreifend zur Anwendung kommen können. Die Kombination mit drahtlosen Bediengeräten gibt dem HMI eine Flexibilität, die für das künftige autonome Fahren Voraussetzung ist.

Zudem hat Preh Car Connect eine Wireless Charging Funktion, mit der das Smartphone drahtlos geladen wird, in die Ablage unter der Mittelarmlehne integriert.

Das zentrale Bediensystem selbst verfügt durchweg über die neueste Generation von HMI-Technologie der Preh GmbH. Hierzu gehört allem voran eine beruhigte, tastenlose Echtglasoberfläche mit aktivem haptischem Feedback. Dank der von Preh entwickelten skalierbaren Aktuatoren-Technologie erhält der Fahrer über ein Touchpad gefühlt eine ähnliche Rückmeldung wie bei der Betätigung einer herkömmlichen Taste. So kombiniert Preh die Bediengewohnheiten von Smartphones mit den Sicherheitsanforderungen während der Fahrt im dichten Straßenverkehr oder bei höheren Geschwindigkeiten. Zusätzlich verfügt die Echtglasoberfläche über eine partielle Strukturierung. Auch diese Fühlhilfen minimieren die Ablenkung beim Bedienvorgang.

Zu den weiteren Messehighlights der Preh GmbH gehören HMI-Lösungen, die bereits in Serie sind, wie zum Beispiel das Center Stack-Bediensystem für Audio- und Klimafunktionen im aktuellen BMW 7er sowie die Lenkradschalter mit integrierten Touch Control Buttons für die E-Klasse von Mercedes Benz.

Dass Preh auch beim Trendthema Elektromobilität mit an Bord ist, zeigt der Zulieferer mit Steuergeräten für das Batteriemanagement aus lokaler Produktion in China.