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Historie

Präzision und Technologie seit 1919

Preh ist ein Name, der für herausragende Qualität und langjährige Erfahrung steht. Wie alles vor fast einem Jahrhundert begann und sich entwickelt hat, können Sie aus unserem historischen Rundgang durch die Geschichte des Unternehmens erfahren.

1919

Gründung des Unternehmens am 11.3.1919 durch Jakob Preh mit dem Firmennamen Jakob Preh jun. in Bad Neustadt a.d. Saale. In einer ehemaligen Gastwirtschaft werden Elektro- installationsteile und Zubehör gefertigt.

1923/24

Die große Zeit des Rundfunks beginnt. Jakob Preh erkennt die Situation und entwickelt als einer der ersten deutschen Hersteller den Radioempfänger Preh-Funk. Die junge Firma hat 200 Beschäftigte.

1938

Die Elektrofeinmechanischen Werke Jakob Preh Nachfolger beschäftigen, bei einem Umsatz von 3 Mio. Reichsmark, 1200 Mitarbeiter. Das Produktprogramm besteht vorwiegend aus Bauelementen für Rundfunkgeräte.

1949

Beginn der Spielwarenproduktion, insbesondere ferngesteuerte Autos und Puppen aus Polystyrol. Auf der Frankfurter Herbstmesse wurden diese Erzeugnisse erstmals ausgestellt.

1960

Einstellung der Spielwarenproduktion aufgrund von Kapazitätsengpässen in der Fertigung elektomechanischer Bauteile für die Rundfunk- und Fernsehindustrie.

1969

Das Jubiläumsjahr bringt einen Rekordumsatz: 92 Mio. DM. Preh ist auf dem Weg zu einem Weltmarktanteil von 50% mit dem Netzschalter MF-5 für TV-Geräte.

1970

Das erste Preh-Auslandswerk "Electromecanica Portuguesa Preh, Lda." wird in Trofa/Portugal in Betrieb genommen.

1982/1983 ff

Gründung einer Tochtergesellschaft Preh Electronic Industries Inc. in Lake Zurich/Chicago, USA. Schwerpunkt ist der Vertrieb von Tastaturen.

Neuausrichtung des Geschäftes auf industrielle Elektronik, Datentechnik, Haustechnik und Industrieausrüstungen.

1988

Einstieg in die Automobil-Elektronik. Zu den ersten Produkten zählen: Mechanische / elektronische Heizungs- und Klimabediensysteme, Bedienteile für die ersten Bordcomputer und Potentiometrische Sensoren für die Drosselklappensteuerung.

1993

Die Rheinmetall Berlin AG erwirbt die Kapitalmehrheit an den Preh-Werken.

1994

Die Preh-Werke feiern ihr 75-jähriges Bestehen.

2000

Die Preh-Werke beschäftigen bei einem Umsatz von 220 Mio. EUR 1970 Mitarbeiter im In- und Ausland. Der Fokus liegt auf intelligente Mechatroniklösungen und es erfolgt der Ausstieg aus den elektromechanischen Komponenten. Die Preh-Werke erwerben die RMP Elektroniksysteme GmbH.

2002

Gründung einer Tochtergesellschaft in Paris, Frankreich, für den Bereich Point of Sale-Dateneingabesysteme sowie eines Customer Service Centers für den Geschäftsbereich Automotive in der Nähe von Detroit, Michigan, USA.

2003

Die Deutsche Beteiligungs AG, Rosemarie Preh GmbH und das Preh Management erwerben die Preh Gruppe.

2004

Preh feiert sein 85-jähriges Jubiläum. Gründung der
PrehKeyTec GmbH.

2005

Gründung eines neuen Produktionsstandortes für den Bereich Automotive in Monterrey, Mexiko.

2007

Der Geschäftsbereich Preh Electronics am Standort Willich wird in eine eigenständige GmbH überführt und firmiert nun als PrehTronics GmbH innerhalb der Preh-Gruppe. Die Produktion konzentriert sich auf Electronic Manufacturing Services (EMS) für die Industrie sowie für Automotive-Anwendungen und Wehrtechnik.

Verlagerung des Firmensitzes der PrehKeyTec GmbH nach Mellrichstadt. Die PrehKeyTec GmbH - eine hundertprozentige Tochter der Preh GmbH - entwickelt und produziert als Spezialist für innovative Dateneingabesysteme hochwertige Kassentastaturen für den Bereich Point of Sale.

2008

Verkauf der EMS-Sparte Preh Tronics.
Preh eröffnet Vertriebsbüro in Shanghai.

2009

Neuer Produktionsstandort in Rumänien eröffnet.

2010

Preh gründet ein Joint Venture in China: Ningbo Preh Joyson Automotive Electronics Co., Ltd.

2011

Die PrehKeyTec wird vom Management im Zuge eines Management-Buy-Out (MBO) übernommen.

Die Joyson Investment Holding Co., Ltd, Ningbo (China), wird Mehrheitsgesellschafter der Preh GmbH. Der private Anbieter von Automobilelektronik hält 74,9% der Anteile. Die Deutsche Beteiligungs AG und das Management bleiben mit 25,1% beteiligt. Damit entsteht ein Technologieunternehmen mit über 500 Mio. Euro Umsatz und besten Marktzugängen in Europa, den USA und China.

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