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News 14.11.2019

Traditionelle Freisprechung und Ehrung der Kammersieger

Preh Azubijahrgang 2019 feiert Freisprechung

Bad Neustadt. Im 100sten Jubiläumsjahr von Preh können sich insgesamt 33 Auszubildende darüber freuen, ihre Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen zu haben. Mit vier Kammersiegern in Unterfranken, drei Zweit- und weiteren drei Drittplatzierten war dieser Ausbildungsjahrgang sogar noch erfolgreicher als der des vergangenen Jahres.

Philipp Werner, Auszubildender zum Elektroniker für Informations- und Systemtechnik: „Nach der sehr guten Zwischenprüfung hatte mich mein Ausbilder nochmals ermutigt, dass es sogar zum Kammersieg reichen könnte. Da hat mich der Ehrgeiz nochmal richtig gepackt und ich konnte ihn tatsächlich erreichen“. Der 22-Jährige hatte mit sagenhaften 98 Punkten außerdem gute Chancen, den Kammersieg auch auf bayerischer Ebene zu erringen. In Bayern gab es jedoch noch jemanden, der sogar auf unglaubliche 100 Punkte kam.

Mit Simon Gerner (Verfahrensmechaniker Beschichtungstechnik), Christoph Gruß (Werkzeugmechaniker Formentechnik) und Melissa Strohmenger (Werkstoffprüferin Kunststofftechnik) erlangten weitere drei Preh Auszubildende den Kammersieg in Unterfranken.

Den insgesamt sechs Zweit- und Drittplatzierten fehlten nur wenige Punkte zum Kammersieg.

Ihre guten Leistungen ermöglichten einigen Auszubildenden ihre Lehrzeit von dreieinhalb Jahren auf drei Jahre zu verkürzen und somit unmittelbar weitere Ausbildungen zum Techniker oder ein entsprechendes Studium beginnen zu können.  

Sechs der Absolventen schlossen ein Duales Studium ab. In dieser Ausbildungform wechseln sich Praxisphasen beim auszubildenden Betrieb mit Präsenzphasen an einer Hochschule ab.

Die diesjährigen Auszubildenden bei Preh führen eine sehr erfolgreiche Tradition fort. Denn bereits seit 1920, einem Jahr nach der Gründung des Unternehmens, bildet der heutige Automobilzulieferer aus. Azubi Nr. 1 war Alfred Knott (Werkzeugmechaniker) und seither durchliefen über 2100 junge Menschen eine Berufsausbildung bei dem Bad Neustädter Unternehmen.

„Damals waren das noch überwiegend Ausbildungen im Bereich Metallbearbeitung, wie Schlosser und Werkzeugmechaniker. Heute hat sich dies sehr stark hin zu Ausbildungen im Bereich Elektronik und Verfahrenstechnik verändert“, erklärt Gottfried Handwerker, der seit nunmehr 30 Jahren als Ausbilder bei Preh tätig ist, den Wandel in der Ausbildung.   

Alle Absolventen konnten in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden:  

Elektroniker Geräte und Systeme

Geldner Bettina
Karl Vincent
Laudenbach Isajah
Mock Johannes

Elektroniker Informations- und Systemtechnik

Werner Philipp

Elektroniker Betriebstechnik

Müller Niklas

Industriemechaniker Feingerätebau

Dietz Simon
Hesselbach Lukas

Industriemechaniker Maschinen- und Anlagenbau

Ehrenberg Ludwig
Endres Lorenz
Keller Lorenz

Mechatroniker

Bieber Jonas
Heuring Felix
Kleinhenz Manuel
Martin Felix
Neugebauer Jana
Schmitt Alexander
Schneider Julian
Simon Johannes

Technische/r Produktdesigner/in

Kuhn Johannes

Werkzeugmechaniker Formentechnik

Gruß Christoph
Rottmann Michael
Scholz Dominik

Verfahrensmechaniker Beschichtungstechnik

Gerner Simon

Verfahrensmechanikerin Kunststoff/Kautschuktechnik

Keßler Kevin

Werkstoffprüferin Kunststofftechnik

Strohmenger Melissa

Kauffrau für Büromanagement

Schweizer Annika

Abschluss Duales Studium

Demar Carolin
Vogler Rebecca
Rottmann Christian
Wüst Philipp
Schmuck Adrian
Schmailzl Toni-Felix

„Dass wir im Jahr unseres 100-jährigen Bestehens einen so erfolgreichen Azubijahrgang haben, freut mich besonders. Die Zukunft unseres Unternehmens liegt ein stückweit in Ihren Händen. Mit einsatzfreudigen und leistungsbereiten jungen Leuten wie Sie es sind, ist mir um die Zukunft nicht bange“, beglückwünschte Armin Peter Six, Bereichsleiter Personal, die Absolventen. Glückwünsche und Anerkennung kamen auch vom Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Tandler.

Für den besten Abschluss erhielt Philipp Werner zusätzlich eine Förderung in Höhe von 1.200 €/Semester von der Walter Preh Stiftung für Weiterbildungsmaßnahmen. Neunhundert Euro pro Semester Fördergeld erhalten zudem Christoph Gruß, Julian Schneider und Johannes Simon.




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