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News 12.11.2017

Intuitiver Fahrerarbeitsplatz – Konzeptstudie mit Zukunftsblick

Bad Neustadt a. d. Saale/Hannover. Zur Agritechnica 2017 in Hannover präsentiert Preh die zukunftsweisende Konzeptstudie eines intuitiv bedienbaren Fahrerarbeitsplatzes in Landmaschinen.

Michael Jendis, Leiter der Commercial Vehicle HMI Division der Preh GmbH erklärt: „Wir wollen unseren Kunden das Zukunftspotenzial der neuesten Bedientechnologien ganz praktisch näherbringen. Deshalb zeigen wir das Neueste aus unserer Vorentwicklung in Form einer Konzeptstudie, an der neue Wege der Funktionsauswahl direkt ausprobiert werden können.“

Die Preh-Vision eines intuitiv bedienbaren Fahrerarbeitsplatzes in Landmaschinen kommt in markantem Design daher. Sie besteht aus einer Doppel-Displayeinheit und einer Konsole, deren Schalteranzahl dank neuester Technologien stark reduziert werden konnte.

Die Doppel-Displayeinheit wird nach links verschoben, nachdem der Fahrer auf dem Sitz platzgenommen hat. So ergibt sich eine ergonomisch ideale Arbeitsposition. Rechts vom Fahrersitz befindet sich der innovative 2-Gassen-Fahrhebel mit bemerkenswerten Ecken und Kanten. Auch dieser wurde so ausgelegt, dass er ergonomisch perfekt in der Hand liegt. Mit dem Daumen lässt sich ein in die Oberfläche integrierter Mini-Touchsensor bedienen. Unter anderem wird hiermit das links vom Fahrhebel befindliche 7“ Display angesteuert.

In der rechten Hälfte der Doppel-Displayeinheit befindet sich eine frei gestaltbare Touch-Bedienoberfläche. Der Clou dabei: drückt man mit dem Finger auf die Oberfläche, um eine Funktion auszuwählen, erhält man ein spürbares haptisches Feedback – ganz ahnlich dem Druck einer herkömmlichen Taste. Michael Jendis: „Mit einer speziellen Aktuatoreinheit können wir haptisches Feedback qualitativ hochwertig, robust und serientauglich für diverse Bediensysteme realisieren – auch für Touchscreens.“ Zudem sind auf der Screenoberfläche zwei Drehsteller zu sehen, die als Drehringe konstruiert wurden, so dass man in der Mitte direkt auf die entsprechende Darstellung des Screens blicken kann. Diese mit prägnant fühlbaren Rasten ausgelegten Drehringe können prinzipiell in verschiedener Anzahl an jeder Stelle der Oberfläche positioniert werden – flexibel nach den Erfordernissen des jeweiligen Bedienkonzeptes.

Die Armauflage der Konsole wurde mit einem universellen Bedienelement ausgestattet. Es bietet Touchpadfunktionen sowie diverse frei programmierbare Tasten in einer geschlossenen Oberfläche und verfügt ebenfalls über haptisches Feedback.

Aber auch Bewährtes findet sich in dem Zukunftskonzept. So wurden rechts unter der Displayeinheit Proportionalschalter für die Hydraulikfunktionen integriert, die auf einer klassischen Bedienteilfamilie basieren. Michael Jendis: „Wir konstruieren nicht neu, nur damit es neu ist. Vielmehr setzen wir bei Preh ganz bewusst auf bereits bestehende Lösungen mit ergonomisch optimalen Eigenschaften. Diese verbinden wir mit den neuesten technischen Ansätzen, wo es Sinn macht – also dort, wo sich Verbesserungspotenziale erschließen lassen,“ so Jendis.




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